Wärme möglichst draußen halten
Außenliegende Beschattung und ein sinnvoller Umgang mit Fenstern können sommerliche Wärmeeinträge reduzieren. Gelüftet wird am besten dann, wenn die Außenluft tatsächlich kühler ist.
Stromverbrauch nicht vergessen
Kühlgeräte, Ventilatoren und Klimageräte können im Sommer stärker ins Gewicht fallen. Prüfe Einstellungen und vermeide unnötigen Dauerbetrieb.
Warmwasser bleibt ganzjährig relevant
Auch außerhalb der Heizperiode wird Energie für Warmwasser benötigt. Verbrauch und Temperatureinstellungen sollten deshalb nicht nur im Winter betrachtet werden.
Lüften und Beschatten nach Temperatur steuern
Nutze Beschattung möglichst bevor sich Räume stark aufheizen. Lüfte Wohnräume dann, wenn es draußen kühler ist als drinnen. Bei kühlen Kellerräumen kann warme, feuchte Außenluft ungünstig sein; beachte dort Feuchtigkeit und Temperaturunterschiede.
Ein Ventilator bewegt Luft und kann das Wärmeempfinden verbessern, senkt aber nicht selbst die Raumtemperatur. Plane seinen Einsatz dort, wo du dich tatsächlich aufhältst.
Kühlen ohne unnötigen Dauerbetrieb
Halte Lüftungswege von Kühlgeräten frei und prüfe Dichtungen sowie Einstellungen. Bei Klimageräten gehören Raumgröße, Aufstellung, Ableitung der Wärme und Laufzeit in die Betrachtung. Häufiges Öffnen von Fenstern bei aktivem Kühlbetrieb kann zusätzlichen Energiebedarf verursachen.
Für dauerhaft überhitzte Räume lohnt sich eine Prüfung des sommerlichen Wärmeschutzes. Eine technische Lösung sollte auf Gebäude und Nutzung abgestimmt werden.